“Kritiker”

Kritiker

 Zum Vorwurf der „Kritikerbekämpfung“

 
Kritiker

Geneigt Fehler zu finden

Eine Bekämpfung von „Kritikern“ gibt es in Scientology nicht. Allenfalls verteidigt sich die Kirche offensiv gegen Verleumder mit den rechtlich erlaubten Mitteln.
 
Gewisse Personen versuchen die Scientology Kirche unter Hinweis auf Verlautbarungen des Gründers der Scientology Religion L. Ron Hubbard in öffentlichen Misskredit zu bringen, indem sie ihr die „Bekämpfung von Kritikern“ und „Aussteigern“ unterstellen, bei dem angeblich jedes Mittel recht sei. Jeder derartige „Kritiker“ würde obendrein pauschal als „Verbrecher“ angesehen. Solche Unterstellungen entbehren jeder Grundlage, wie im folgenden aufgezeigt wird.
 

1. zu den theoretischen Unterstellungen und falschen Auslegungen

 
Der Stifter der Scientology Religion, L. Ron Hubbard hat in einem Aufsatz vom 5.11.1967 unter dem Titel „Critics of Scientology“ die Feststellung getroffen: „We do not find critics of Scientology who do not have criminal pasts. Over and over we prove this.”
 
Diese Aussage wird der Kirche nun zum Vorwurf gemacht mit der Unterstellung, sie würde „Kritiker“ pauschal als Kriminelle verunglimpfen und sie bekämpfen und in ihrer Meinungsfreiheit beschneiden. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, als diese Unterstellung, wie im folgenden dargelegt wird.
 
Was ist ein „critic“ im Sinne des obigen englischen Sprachgebrauches? Das amerikanische Wörterbuch „New World Dictionary“ definiert den Begriff in der hier anwendbaren Bedeutung wie folgt:
 

„critic: A person who indulges in faultfinding and censure.“ (zu Deutsch: „Eine Person, die sich der chronischen Nörgelei/Krittelei und der scharfen Missbilligung/Verurteilung anderer hingibt.“)
 
„indulge in: to yield to or satisfy a desire; give oneself up to” (zu Deutsch: „einem inneren Verlangen nachgeben oder es befriedigen; sich einer Sache hingeben“)
 
„faultfinder: chronic captious complainer” (zu Deutsch: „ein chronischer Krittler/Nörgler, der Gefallen daran findet, andere bei Fehlern zu ertappen“) „captious: fond of catching others in mistakes“ (zu Deutsch: es lieben, andere bei Fehlern zu ertappen“)
 
„censure: to express strong disapproval of; to condemn as wrong.“ (zu deutsch: „scharfe Missbilligung zum Ausdruck bringen, als falsch verurteilen“)
 
Nach dem engl. Sprachgebrauch des Begriffs „critic“ geht es also nicht um einfache „Kritik“ sondern um übertriebene „Nörgelei/Krittelei“, um bei anderen Menschen Fehler zu finden und sie in übertriebener Weise zu verurteilen, wobei sich der Nörgler/Krittler obendrein noch daran erfreut oder Gefallen dabei findet und darin aufgeht bzw. sich der Krittelei völlig hingibt. Die deutsche Definition des Begriffs „Kritiker“ kennt laut Wahrig-Wörterbuch diese Bedeutung des engl. Sprachgebrauchs nicht und spricht allgemein von „jemand, der etwas kritisiert“ („kritisieren: beurteilen, beanstanden, tadeln“). Hubbard meint also gar nicht die „Kritik“ und „Kritiker“ an sich, sondern den deutschen Begriff des „Krittelns“ bzw. einen „Krittler/Nörgler“.
 
Das obige Zitat müsste also richtig übersetzt heißen: „Wir finden keine Krittler von Scientology, die keine kriminelle Vergangenheit haben. Immer und immer wieder belegen wir dies.
 
Eine paar interessante Anmerkungen die dieser Art "Krittler" finden sich unter anderem auf diesem Link 
 
 

 
Caberta geht als Urheber des obigen Gerüchts also schon einmal von einer völlig falschen Sachlage aus, indem sie meint, dass jede Kritik an Scientology die Unterstellung des Kriminellen beinhalte. Offenbar ist sie mit dem engl. Sprachgebrauch wie so oft nicht vertraut. Deshalb ist sie der Ansicht, dass durch die Unterstellung von strafbaren Handlungen auf Seiten sog. „Kritiker“ der Kirche, diese in der Meinungsfreiheit beeinträchtigt würden. Außerdem würden „Kritiker“, wozu Caberta nicht nur Gegner sondern auch ausgeschlossene Mitglieder (sog. „Unterdrückerische Personen“) oder „Aussteiger“ zählt, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft und als „Fair Game“ behandelt.
 
Alle diese Behauptungen entbehren jeder Grundlage. Angesichts der umfangreichen und seit nunmehr fast zwanzig Jahre währenden Verleumdungskampagne gegen die Scientology Kirche in Deutschland durch staatlich unterstützte und zum Teil finanzierte Verleumder, ist die Behauptung geradezu grotesk. Caberta verwechselt geradezu Täter und Opfer.
 
Caberta übt vielmehr Kritik an einer grundlegenden Lehraussage der Scientology Religion – die übrigens durchaus auch eine im Volksmund bekannte Wahrheit darstellt (z.B. die bekannte Redewendung über das „Fingerzeigen“ – „wer mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich“) -, dass nämlich abfällige Krittelei mit dem Ziel der Verletzung eines anderen Menschen grundsätzlich als Rechtfertigung und Eingeständnis der eigenen Verfehlungen gegenüber der anderen Person dient. Durch Verächtlichmachung der anderen Person erscheint die eigene Verfehlung weniger schlimm. Dieser geistige Mechanismus dient der vermeintlichen Erhaltung der Selbstachtung. In Wirklichkeit tritt das genaue Gegenteil ein. Der Sünder wird durch den aufgezeichneten Mechanismus seine Integrität und Selbstachtung verringern, bis er in dieser Situation seinen Mitmenschen kaum noch in die Augen schauen kann und seine Mitmenschen letztlich verlässt, weil er es nicht mehr ertragen kann, ihnen weh zu tun. Eventuell erhebt er seine Anfeindungen aus der Entfernung erneut, um seinen Weggang gegenüber seinen Bekannten und Freunden mit neuen Verleumdungen gegenüber der verlassenen Person zu rechtfertigen. Hierbei handelt es sich um eine geistig-spirituelle Wahrheit, welche den Staat aufgrund ihrer religiösen Einbindung überhaupt nicht zu interessieren hat.
 
Im Grunde sagt der Scientology Gründer L. Ron Hubbard nichts anderes, als der Begründer der christlichen Kirche Jesus Christus im Matthäus Evangelium mit den folgenden Worten in der bildhaften Sprache seiner Zeit ausgedrückt hat:
 
„Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht Ihr richtet, werdet Ihr gerichtet werden. Und mit welcherlei Maß Ihr messet, werdet Ihr gemessen werden. Was siehst Du aber den Splitter in Deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in Deinem Auge? Oder wie darfst Du sagen zu Deinem Bruder: Halt, ich will Dir den Splitter aus Deinem Auge ziehen? Und siehe, ein Balken ist in Deinem Auge. Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus Deinem Auge, danach sieh zu, wie Du den Splitter aus Deines Bruders Auge ziehest.“
 
(Matthäus 7, Vers 1-5)
 
Danach geht also auch die christliche Lehre nach den Worten ihres Stifters davon aus, dass ein „Krittler“ von seinen eigenen wesentlich schlimmeren moralischen und/oder gesetzlichen Übertretungen (= „Balken im eigenen Auge“) ablenken will, indem er an anderen wegen ihrer geringeren vermeintlichen und in der Regel obendrein dramatisierten Übertretungen (= „Splitter im Auge“) beißende Krittelei übt. Diese Grundwahrheit gilt auch in Scientology.
 
 
Aus diesem Verständnis heraus und bestätigt durch die Erfahrung hat Herr Hubbard gesagt, dass solche „Krittler“ in der Regel „kriminell“ sind. Dies ist eine moralisch-ethische Kritik an solchen Personen, bei denen es sich in Wirklichkeit nach der Erfahrung der Scientology Kirche um „Verleumder“ handelt. Dies hat nichts gemein mit der Anzweiflung des Rechts auf Meinungsfreiheit irgendeiner Person. Die Geschichte von Scientology hat gezeigt und so auch die wiederholt von Caberta vorgestellten Apostaten, dass dies immer wieder zugetroffen ist. Wenn Caberta und die von ihr beeinflussten staatlichen Stellen an der obigen Aussage über „Krittler“ Anstoß nehmen, dann müssen sie auch an der zitierten Aussage von Jesus Christus und damit an der Bibel Anstoß nehmen. Das tun sie wiederum nicht und erneut messen sie mit zweierlei Maß und können mit den Worten von Jesus Christus nur als „Heuchler“ bezeichnet werden.
 
An diesem „Balken“ in ihrem eigenen Auge muss sich auch Caberta messen lassen. Das tut sie wiederum nicht. In Wirklichkeit erhebt sie den hier im Raume stehenden Vorwurf nur, um von ihren eigenen im Zusammenhang mit Scientology stehenden Verfehlungen abzulenken. Die besagte Aussage ist nämlich sehr wohl aufgrund des bei ihr aufgedeckten Tuns im Rahmen ihrer Bekämpfung von Scientology ebenfalls bestätigt worden. Caberta hat sich nämlich von einem Scientology-Gegner unter Vorspiegelung eines nicht bestehenden Scientology-Kontextes durch ein „zinsloses“ und „tilgungsfreies“ „Darlehen“ in Höhe von 75.000 USD im Jahre 2000 korrumpieren lassen. Das von der Scientology Kirche eingeleitete Strafverfahren wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme führte zur Anklage von Caberta wegen Vorteilsnahme durch die Hamburger Staatsanwaltschaft. Das Verfahren wurde jedoch aufgrund politischen Drucks durch einen juristischen „Deal“ und zur Vermeidung einer öffentlichen Verhandlung gegen Caberta mittels Zahlung einer Geldbuße von 7.500 Euro im Sommer 2002 eingestellt. Weitere dienstliche Maßnahmen gab es gegen Caberta nicht, obwohl jeder in Hamburg angestellte Müllmann bereits bei der Entgegennahme von 20 Euro Trinkgeld aus seinem Angestelltenverhältnis entlassen wird. Der Grundsatz des gleichen Rechts für alle wird hier durch das Handeln der Hamburger Verwaltung schwer in Frage gestellt.
 
Da die Scientology Kirche wegen dieser Verfehlung von Caberta – im Rahmen des Rechts der Kirche auf Meinungsfreiheit und ihres darauf aufbauenden Rechts auf Gegenschlag – auf die Verfehlungen von Caberta hingewiesen hat, glaubt sie nun, die Scientology Kirche würde allgemein „Kritiker“ als „kriminell“ verurteilen. In Wirklichkeit meint sie, dass ihre eigene Meinungsfreiheit als frühere AGS-Leiterin – auf die sie sich als Staatsdiener gar nicht berufen kann, weil das Grundrecht für den Bürger im Verhältnis zum Staate gilt – durch solche Kritik beschnitten würde, und weil sie in der Öffentlichkeit trotz ihrer staatlichen Aufgabe kein Gehör mehr finden würde. Es ist also gerade umgekehrt: Caberta will mit ihrem Vorwurf gegen die Scientology Kirche die Meinungsfreiheit der Scientology Kirche beschneiden und von ihrem eigenen erwiesenen rechtswidrigen Verhalten ablenken.
 
Dass Caberta die Meinungsfreiheit der Scientologen beschneiden will, wird u.a. auch durch mehrere von Caberta gegen die Scientology Kirche im eigenen Namen (aber vom Staate finanzierten) Unterlassungsklagen vor dem Hamburger Landgericht bestätigt. Weil die Scientologen sie wegen der Verbreitung sog. „Sektenfilter“ zur Ausfilterung von Scientologen aus dem Berufs- und Geschäftsleben als „Menschen-rechtsverletzerin“ und ähnliches bezeichnet hatten, klagte Caberta gegen diese kritischen Meinungen. Sie verlor rechtskräftig bis rauf zum Oberlandesgericht Hamburg im Jahr 1998. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diese Kritik und verurteilte die von Caberta im Jahre 1995 eingeführte Praxis von „Sektenfiltern“ im Jahre 2005 als verfassungswidrigen Verstoß gegen Art. 4 GG (Religionsfreiheit), auf den sich Scientologen als Anhänger der Scientology Kirche zu Recht berufen können.
 

2. Kritik ist auch in der Scientology Kirche erwünscht

 
Kritik ist auch in der Scientology Kirche erwünscht, wie der Religionsstifter Hubbard im Jahre 1970 in einem Schreiben an das „Mayfair“ Magazin zum Ausdruck gebracht und in dem Zusammenhang folgenden Kommentar als Antwort auf eine Kritik des britischen Schriftstellers William Burroughs verfasst hat, der in der besagten Zeitschrift veröffentlicht wurde:
 
„Sie [die Scientologen] wollen lediglich für die Menschheit einen Planeten, der sicherer ist. Um das zu erreichen suchen Scientologen dauernd nach Wegen, wie sie ihre Organisationen verbessern können, damit sie ihren Mitgliedern bessere religiöse Dienste geben können. “Glatte Lügen und falsche Anschuldigungen erlauben es einem nicht, etwas zu korrigieren. Aber ehrliche und berechtigte Kritik ist immer willkommen, da sie einer Menge guter Leute hilft, eine bessere Arbeit zu leisten.
 
Eine bekannte Persönlichkeit, seit Jahren einer meiner Freunde, sagte einmal: Wenn die Leute nur mehr und ehrlich und akkurat Kritik üben würden! Ich betrachte sie nicht als meine Freunde, wenn sie es nicht tun.‘
 
Deshalb zähle ich William Burroughs zu meinen Freunden. Was immer er schreibt, er versucht, die Dinge in die richtigen Bahnen zu lenken, wie dies auch die Scientologen zu tun versuchen.“
 
(MAYFAIR Magazine, 1970)
 
Beweis: Auszug aus dem Mayfair Kommentar von L. Ron Hubbard
 
In der Tat werden alle Mitglieder der Scientology Kirche regelmäßig aufgefordert, bei Entdeckung von Fehlern und internen Verstößen gegen das kirchliche Regelwerk „Kritik“ zu üben. Solche Beschwerden können sie in der Form von sog. „Wissens-berichten“ oder andere Form von Berichten an die Ethik-Abteilung der Kirche senden oder sie beschweren sich beim Kaplan der Kirche oder sie wenden sich mit einem Bericht an die „Korrekturabteilung“ der Kirche, um Fehler einzelner hauptamtlicher Mitglieder korrigiert zu bekommen. Das ist die gelebte Praxis der Scientology Kirche.
 

3. Verleumdung ist keine „Kritik“

 
Aus dem in Ziffer 1. oben dargestellten Lehrsatz der Scientology Religion ergibt sich für Extremfälle wie die öffentliche Verleumdung von Menschen oder auch der Scientology Kirche, dass sich die Verleumder offenbar in einer Extremsituation befinden, die sie zu extremen Verleumdungen verleiten, um ihr vorausgegangenes, unmoralisches oder auch kriminelles Verhalten nachträglich zu rechtfertigen oder weniger schlimm erscheinen zu lassen. Der von Caberta hierzu herangezogene Aufsatz von Herrn Hubbard („Krittler der Scientology“) bezieht sich auf solche Extremfälle von öffentlicher Verleumdung und sonst gar nichts.
 
Weil hier die Erfahrung gelehrt hat, dass ein Dialog in der Regel gar nicht möglich ist, verbleibt nach vergeblichen Dialogversuchen bei einfachen falschen Tatsachenbehauptungen nur die Richtigstellung durch die Presse-Abteilung der Kirche. Mehr geschieht dann aber auch nicht. Handelt es sich jedoch um üble Verleumdung, so können sich die Scientology Kirchen natürlich der verfügbaren rechtlichen Maß-nahmen bedienen, die allen Staatsbürgern zur Verfügung stehen. Dann greift auch das aus der Meinungsfreiheit folgende Recht auf Gegenschlag mittels Druckwerken wie auch Unterlassungsklagen, von dem die Scientology Kirchen dann auch Gebrauch machen können.
 
Hierzu hat sich die Scientology Kirche in der Vergangenheit in der Tat wiederholt auch im Falle von Caberta veranlasst gesehen. Beispiele dafür wurden bereits oben im Kontext Caberta genannt. In der Tat hat sich Caberta in Hamburg in Bezug auf die Scientology Kirche nachweislich wiederholt nicht an Recht und Gesetz gehalten und wiederholt die Grenzen des Erlaubten überschritten, wie das Oberlandesgericht und das Verwaltungsgericht Hamburg zuletzt im Jahre 2008 wiederholt bestätigt haben.
 
Schaut man nur die Tatsachen der letzten 16 Jahre an, so muss jeder neutrale und unparteiliche Beobachter sich gewahr werden, dass der Scientology Kirche alle nur möglichen Rechtsverletzungen und Untaten unterstellt worden sind, wobei sich erst später in Prozessen die Unwahrheit herausgestellt hat, ohne dass dies dieselbe öffentliche Aufmerksamkeit erhielt. Alle Behauptungen über „Kritikerbekämpfung“ und ähnliches werden damit nicht nur der Lüge gestraft sondern entlarven sich selbst als eine Form des Rufmords, indem sie die Verteidigung gegen verleumderische Angriffe mit den Mitteln des Rechts als „Bekämpfung der Meinungsfreiheit“ klassifizieren.
 
Und Verleumder hat es in der Tat viele in unserem Lande gegeben, wie zahlreiche Urteile der Gerichte belegen. Und nie hat die Kirche irgendwelche widerrechtlichen Betätigungen gegen solche Verleumder gut geheißen oder gar unterstützt. Stattdessen ist die Kirche bemüht, mit den Mitteln der Kommunikation und des Dialogs Anfeindungen zu begegnen, was leider aufgrund des Fanatismus einiger sog. “Krittler“ bei diesen in der Regel nicht gelingt, weil sie für ihren Fanatismus bezahlt werden oder darin aufgehen.
 
Die Behörden haben auch zu keiner Zeit irgendwelche Belege zur Stützung der Unterstellung über „Kritikerbekämpfung“ vortragen können. In Wahrheit macht die Scientology Kirche von den erlaubten Mitteln des Rechtsstaats Gebrauch, um gegen üble Verleumder vorzugehen. Dazu gehört das Recht zum Gegenschlag im Rahmen der öffentlichen Meinungsbildung wie auch das Vorgehen vor Gericht. Dies sind die Mittel, die sie eingesetzt hat, um sich gegen verleumderische Angriffe zu wehren. Die letzten Klagen dieser Art gegen Verlagshäuser oder Einzelpersonen sind mittlerweile 13 Jahre her und bezogen sich auf die Verbreitung unwahrer und übler verleumderischer Behauptungen. Natürlich handelte es sich dabei um absolut grobe und üble Unwahrheiten, die bundesweit verbreitet worden waren und deren Quelle – man ahnt es schon – eine vorbestrafte Dame namens Sautter war, die wiederholt für Geheimdienste tätig gewesen war und bei ihrer eigenen Strafgerichtsverhandlung in Anwesenheit der Presse sich obendrein unwahrer Weise damit rechtfertigte, dass sie alle ihre bisherigen Straftaten im Auftrag der Scientology Kirche gemacht habe (siehe dazu weiter unten die Feststellungen der StA Hamburg).
 
Vor VS-Beamten machte die besagte Dame sogar die Aussage, im Auftrag des Rechtsanwalts der Kirche habe sie gegen eine vermeintliche „Kritikerin“ einen Bombenanschlag verüben sollen. Dabei war die besagte Dame zu keiner Zeit jemals Mitglied der Scientology Kirche gewesen und hatte niemals jemals einen Kontakt zu ihr oder ihrem Anwalt gehabt. Der Verlag, der solche Verleumdungen ungeprüft verbreitet hatte, musste letztlich dem Anwalt der Kirche, der kein Mitglied der Kirche ist und niemals war, laut Urteil des Oberlandesgerichts München Schadensersatz in Höhe von 30.000 DM zahlen.
 
Auch die Staatsanwaltschaft Hamburg hat in einem mehrjährigen von Caberta im Jahre 1991 eingeleiteten Ermittlungsverfahren, in dem sie genau dieselben Vorwürfe über die Scientology Kirche erhoben hatte wie die hier zu Frage stehenden, durch Einvernahme der von ihr als Zeugen genannten sog. „Kritiker“ und „Aussteiger“ bereits am 23.6.1994 bestätigt, dass an dem Gerücht der „Bekämpfung von Kritikern“ und „Aussteigern“ nichts dran ist. Wörtlich kam die Staatsanwaltschaft Hamburg nach umfangreichen Zeugeneinvernahmen zu folgenden Schlüssen:
 

Zum angeblichen Verhalten gegenüber „Aussteigern“:

 
„Die durchgeführten Ermittlungen haben keine tatsächlichen Anhaltspunkte für die Richtigkeit der verbreiteten Meinung gegeben, die Scientology-Organisation benutze die ihr etwa im Rahmen des Auditing-Verfahrens bekannt gewordenen Privatgeheimnisse zum Nachteil von Aussteigewilligen. … Im Ergebnis sind keine tatsächlichen Anhaltspunkte dafür vorhanden, dass die Scientology-Organisation systematisch Repressalien gegen Aussteiger verübt.“
 

Zur angeblichen „Kritikerbekämpfung“:

 
„Die Annahme, die Scientology-Organisation würde gegen ihre öffentlich auftretenden Kritiker mit strafbaren Aktionen bis hin zu Mordanschlägen vorgehen, hat sich nicht bestätigt. … Die Behauptungen der Zeugin Sautter sind nicht glaubhaft. … Der Zeugin Sautter werden in einer Anklageschrift der StA Memmingen Urkundenfälschung in 2 Fällen, Betrug in 5 Fällen, Diebstahl in einem besonders schweren Fall sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen. Aus einem zu ihrer Schuldfähigkeit erstellten fachärztlichen Gutachten vom November 1992 ergibt sich, dass die Zeugin mehrfach wegen Betruges und unter anderem wegen Missbrauchs von Berufsbezeichnungen vorbestraft ist. In einem vorangegangenen Gutachten wurde der Zeugin eine neurotische Persönlichkeitsstörung in Form einer Pseudologia phantastica bescheinigt. Die Zeugin neige dazu, durch Lügengeschichten mehr aus sich zu machen und sei auch bei der Aufdeckung von Widersprüchen um Ausreden nicht verlegen. … Der untersuchende Facharzt bescheinigte der Zeugin die klassischen Merkmale einer Hysterie mit enormem Anerkennungs- und Anlehnungsbedürfnis mit der Neigung zur Dramatisierung des Geschehens und phantastischer Umgestaltung von Tatsachen.“
 
Damit hatte die StA Hamburg bereits im Jahre 1994 die von Caberta in die Welt gesetzten Vorwürfe und Gerüchte widerlegt. Dennoch verbreitet sie heute noch wider besseres Wissen diese Unwahrheiten, obwohl sie die obigen Feststellungen der StA Hamburg sehr wohl kennt. Gleichzeitig bestätigten die oben zitierten Feststellungen der StA Hamburg wieder einmal die Richtigkeit des zu Anfang genannten Hubbard-Zitats, über das sich Caberta letztlich nur aufgrund ihrer eigenen Selbstvorwürfe aufregt, um die Kritik an ihrem eigenen früheren strafrechtlich relevanten Verhalten vom Tisch zu wischen. Unparteilichkeit, Neutralität, Objektivität, Sachlichkeit, Unbefangenheit und Zuverlässigkeit – die für Behörden und einen Staatsdiener generell rechtlich geltenden Verhaltensmaßstäbe – sind nach alledem keine Eigenschaften mehr, die sie in ihrem Verhalten und Äußerungen im Verhältnis zur Scientology Kirche heute noch in Anspruch nehmen oder auf die sie sich heute noch berufen kann. Das ist auch von der Presse im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht zu berücksichtigen und von Behörden im Rahmen ihrer Bindung an die genannten Werte der Unparteilichkeit, Neutralität, Wahrheit, etc. sowieso.
 
All das oben Gesagte widerlegt auch die Unterstellung einer angeblichen „Fair Game Doktrin“ bei der Scientology Kirche. Eine solche gibt es nicht. Eine interne Kirchenrichtlinie, die von Caberta gerne zur Stützung dieser Unterstellung herangezogen wird, obwohl sie nie die vermeintliche Bedeutung hatte, war vor bereits 40 Jahren aufgehoben worden. Diese Tatsache verschweigt Caberta in ihren Verleumdungen über Scientology ebenfalls gerne, damit ihre öffentlichen Behauptungen gar nicht erst als unwahr in Frage gestellt werden können.
 
Alle Mitglieder der Kirche sind jedenfalls zu allen Zeiten aufgerufen und aufgefordert, sich an Moral und Gesetz zu halten und nicht die Regeln des guten Anstands zu missachten. Verstöße dagegen werden kirchenintern disziplinarisch geahndet.
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