Fakten und Hintergründe zu: Scientology Geheimdienst

Existiert tatsächlich ein Scientology Geheimdienst?

Dieser Beitrag zeigt mit Fakten und Hintergrundinformationen, dass es keinen Scientology Geheimdienst gibt.
 
 
Wie kam es zum Begriff Scientology Geheimdienst?
Der Begriff Scientology Geheimdienst geht auf die 1970er zurück wo Medien das Guardian Office der Scientology Kirche als Scientology Geheimdienst benannten. Das Guardian Office war ursprünglich im Jahre 1966 eingerichtet worden, um die Scientology-Kirchen vor externen Bedrohungen zu schützen. L. Ron Hubbard schrieb im Jahre 1973 für das Guardian Office das Schneewittchen-Programm, nachdem bekannt wurde, dass zahlreiche falsche Berichte über Scientology durch gewisse Regierungsbeamte — vor allem in den USA und England — verbreitet worden waren, die auf diese Weise in den offiziellen Akten anderer Regierungsbehörden landeten, einschließlich der Bundesrepublik. Der Ausdruck „Schneewittchen" wurde gewählt, weil diese Regierungsbeamten tatsächlich „Märchen" erzählten, die jeder Grundlage entbehrten. Das Programm enthielt Aktionsschritte, um falsche Berichte in den Regierungsakten „mit legalen Mitteln aufheben" zu können.
 
Im Laufe der Zeit entwickelte sich jedoch das Guardian Office zu einer separaten, in sich abgeschlossenen und vollständig autonomen Einheit. Das Scientology Guardian Office wurde von Personen infiltriert, die sich nicht an die legalen Mittel des Schneewittchen-Programms hielten und Ideen vertraten, die völlig unvereinbar mit der Lehre Scientologys waren. Die geheimen Aktionen des Scientology Guardian Office verletzten die Richtlinien der Scientology Kirche und resultierten schliesslich darin, dass elf seiner Mitglieder wegen verschiedener Straftaten inhaftiert wurden. Das war der Beginn des medial geprägten Begriffes Scientology Geheimdienst. 
 
 
Nach der Auflösung des Guaradian Office, das als Scientology Geheimdienst gebrandmarkt war, entstanden mehrere Scientology Körperschaften, um Machtmissbrauch zu verhindern, u. a. 1983 das Büro für spezielle Angelegenheiten, engl. Office of Special Affairs (Rechtsamt und Presseamt der Scientology Kirche). 
 
Ist das Office of Special Affairs OSA ein "Scientology Geheimdienst"?
 
Natürlich existiert kein Scientology Geheimdienst.
 
In den Medien ist manchmal vom Office of Special Affairs, kurz OSA, der Scientology Kirche zu hören, eine Abteilung der Scientology Kirche, die sich allgemein um die öffentlichen Belange der Scientology Kirche kümmert und von Gegnern unrichtigerweise gerne als Scientology Geheimdienst etikettiert wird.
 
Bei OSA (Office of Special Affairs), um bei diesem amerikanischen Akronym zu bleiben, handelt es sich nicht um einen Scientology Geheimdienst sondern in Wirklichkeit um eine kircheninterne Abteilung, die sich mit den rechtlichen, öffentlichen, humanitären, sozialreformerischen und Presse-Angelegenheiten der Kirche befasst.
 
Kein Scientology Geheimdienst – Die Fakten
Die folgenden Fakten zum Office of Special Affairs sprechen klar gegen einen Scientology Geheimdienst.
 
Hauptamtliche Mitglieder des Office of Special Affairs (OSA) stellen in den Scientology-Kirchen sicher, dass die jeweilige örtliche Kirche oder Mission ihren rechtlichen Erfordernissen nachkommt (z. B. ihre Mitgliederversammlung korrekt durchführt, steuerrechtliche Erklärung pünktlich abgibt, behördliche Erlaubnisse eingeholt werden etc.) und sich generell an die Gesetze des Landes hält. Zu diesem Zweck wird natürlich auch regelmässig der Rat von Anwälten eingeholt.
 
Sofern es Gerichtsprozesse gibt, werden die Anwälte der Kirche mit den notwendigen Fakten versorgt und unter Beachtung der rechtlichen Grenzen die notwendigen Recherchen zur Beantwortung ihrer Fragen zu den Fakten angestellt. Die Fähigkeit zur Recherche und sorgfältige Suche relevanter Fakten und Zeugen für laufende oder in Vorbereitung befindliche Gerichtsprozesse ist das, was von Gegnern der Kirche gern als Scientology Geheimdienst klassifiziert wird. In Wirklichkeit hätte ohne solche Recherchen die Wahrheit nicht ans Licht gefördert werden können und viele Gerichtsverfahren,  gerade im Falle von unwahren Tatsachenbehauptungen, gegen die Kirche wären in der Vergangenheit nicht gewonnen worden.
 
Das Pressebüro von OSA steht natürlich für Anfragen der Presse zur Verfügung, nimmt zu Presseberichten Stellung und stellt Informationen zu Fragen von allgemeinem Interesse zum Thema Scientology ins Internet oder macht diese auf andere Weise publik.
 
Das Office of Special Affairs (OSA) koordiniert auch allgemeine Gemeindebelange der örtlichen Kirche, setzt sich für interreligiösen Dialog ein und leitet die humanitären Aktivitäten der Kirche im Bereich Förderung der Menschenrechte, Drogen-Aufklärung und beteiligt  die Gemeindemitglieder der örtlichen Scientology Gemeinden ehrenamtlich daran.
 
Das sind nur eine Auswahl von Fakten die klar aufzeigen, dass es keinen Scientology Geheimdienst gibt.

 

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