Sektenjäger gestern und heute

DIE HOCH HEILIGE INQUISITION oder

 

SEKTENJÄGER GESTERN UND HEUTE 

 
 
Wir sollten nie vergessen, dass auch der moderne „Sektenjäger“ in einer bestimmten Tradition steht! Konkret steht er in der Tradition der „hoch heiligen“ Inquisition! Wenn jemand also heute frisch und fröhlich gegen kleinere religiöse Gruppierungen zu Felde zieht, so tritt er in die Fussstapfen der elendsten Bagage, die man sich vorstellen kann. Er stellt sich selbst in einen geschichtlichen Kontext, der menschenverachtend und mörderisch ist.
 
Drehen wir das Rad spasseshalber einmal zurück und betrachten wir, was ehemals passierte. 
 
 

DIE HOCH HEILIGE INQUISITION

 
Natürlich wurden Nichtchristen in unseren Breiten seit eh und je verfolgt. Kreuzzüge und Ketzerverfolgungen durchziehen praktisch das gesamte Mittelalter. Aber eine besondere unangenehme Berühmtheit erlangte die Inquisition.
 
(Inquisitio im Lat. bedeutet wörtlich Untersuchung oder Befragung.)
 
Erinnern wir uns: im Mittelalter gab es zahlreiche Sekten in Europa, Kenner sprechen im 13. Jahrhundert von 150 Sekten! (1) Und sie alle, alle galten als „gefährlich“ in den Augen der alleinseligmachenden Kirche. Ein berühmter Orden, die Franziskaner, nur nebenbei bemerkt, entging tatsächlich nur mit Mühe und Not selbst der Ketzerverfolgung, galt er doch anfänglich ebenfalls als eine Gruppierung, die man in Rom mit Argwohn beobachtete, denn die Franziskaner predigten unter anderem die Armut, was durchaus nicht allen gefiel! Aber sie konnten im letzten Moment Rom überzeugen, dass von ihrer Seite keine Gefahr drohte – und so richtete sich die Aufmerksamkeit der Verfechter des einzig wahren Glaubens schliesslich auf andere Schwärmer und Sekten.
 
Grundsätzlich bestand das Ziel der hochheiligen Inquisition darin, die Schäfchen wieder auf die richtige Weide zu bringen.
 
Aber nicht nur verschiedene „Ketzer“ und Abtrünnige, die die Bibel sehr eigenwillig auslegten, befanden sich im Visier der Inquisitoren, sondern auch Zauberer, Magiere und Hexen  – kurz alles, was „heidnisch“ oder „dämonisch“ war.
 
 
 

DER KAMPF GEGEN DIE HEXEN

 
Nehmen wir interessehalber nur einmal die Hexenverfolgung aufs Korn, denn hieran kann man ausgezeichnet studieren, wie die Gerüchteküche funktioniert.
 
Bösartige Verleumdungen spielten eine wichtige Vorreiterrolle, als darum ging, die Hexen den Klauen des Satans zu entreissen; denn was dichtete man den Hexen an? Nun, angeblich konnten sie fliegen und auf Besen oder Stöcken durch die Lüfte reiten. Um zu fliegen nahmen sie auch die Hilfe von Tieren oder Dämonen in Anspruch. Behauptete man. Weiter trafen sie sich vorgeblich regelmässig mit dem Teufel, mit dem sie den widerlichsten, abscheulichsten Geschlechtsverkehr pflegten. Und schliesslich wurde Hexen die Macht zugeschrieben, überall Schaden anzurichten. Wenn die Kühe eines Bauern keine Milch gaben – waren Hexen daran schuld. Wenn die Ernte nicht gut ausfiel –  hatte man glücklicherweise sofort einen weiblichen Sündenbock zur Hand. Und wenn eine Krankheit um sich griff – zeigte man sofort auf die Hexen! Natürlich wurden solche Märchen ausgeschmückt, mit den abstrusesten Geschichten.
 
Böswillige Verleumder, Gerüchtemacher, Denunzianten und fanatisierte Priester hatten ihre hohe Zeit. Sie logen, dass die Himmel krachten, wenn es darum ging, angeblichen Hexen eins auszuwischen! Dabei handelte es sich bei den vorgeblichen „Hexen“ oft um nichts anderes als ein paar alte Kräuterweiblein, die sich ein wenig besser in der Pflanzenheilkunde auskannten oder um Frauen mit veterinärmedizinischen Kenntnissen.
 
In der Folge wurden sogar Frauen generell verteufelt, eine regelrechte Hysterie griff um sich! Frauen seien von Natur aus schlecht, wurde auf einmal behauptet. Ausserdem seien sie dem Manne prinzipiell unterlegen, schliesslich sei Eva nur aus einer Rippe Adams entstanden. Frauen wurden als ein „Übel der Natur“ bezeichnet, sie seien sexuell unersättlich, verursachten aber trotzdem manchmal männliche Impotenz, indem sie das männliche Glied einfach wegzauberten.
 
Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte, die aber immerhin teilweise bis ins 19. Jahrhundert hinein (!) geglaubt wurden! Wurde eine Hexe entdeckt, blies man – Halali! – sofort zur Jagd auf sie. Denunzianten mussten dabei oft nicht einmal ihre Identität preisgeben. Da sie manchmal ein Drittel des Vermögens der Angeklagten erhielten, kann man sich vorstellen, dass es sich hierbei um ein hochprofitables Geschäft handelte.
 
 
 

DER HEXENPROZESS…

 
…war kurz gesagt eine Farce. Da die vorgebliche „Hexe“ aufgrund einer anonymen Denunziation bereits angeklagt und inhaftiert werden konnte – sie wurde in so genannte Hexentürme gesteckt, die oft nichts anderes waren als normale Gefängnistürme – war eine Person bereits vorverurteilt, zumal sie zunächst vollständig entkleidet und rasiert und ihr Körper sorgfältig auf Hexenmale hin untersucht wurde.
 
 
 
Bei den Hexenmalen handelte es sich vorgeblich um ein Zeichen, das der Teufel bei einem Teufelspakt der Hexe nicht unähnlich einem Stempel auf die Haut gedrückt hatte. Muttermale und Hautunregelmässigen galten als solche Hexenmale. Aber da fast jede Angeklagte über solche Male verfügte, konnte man rasch einen „Beweis“ für die Schuld zusammenzimmern.
 
 
 
Auch das „Verhör“ war ein Skandal. Teilweise wurden die unglaublichsten Foltermethoden angewandt, um die Hexe zu einem Geständnis zu zwingen. Daumenschrauben und Streckband waren üblich. Es gab keinen Rechtsbeistand, dafür aber wurden gern und mit Freuden Gliedmassen angesengt. Beliebt war die Methode, Füsse langsam über einem Kohlefeuer zu verbrennen. Manchmal spannte man eine Person in einen Rahmen und zerrte mit Winden ihre Arme und Beine aus den Gelenken – manchmal so lange, bis ihre Arme und Beine gebrauchsunfähig wurden. Mitunter liess man Personen fast verdursten oder verhungern, oder man liess Angeklagte in ihrem eigenen Kot sitzen, über einen langen Zeitraum, in völliger Finsternis und Einsamkeit. Es gab Brustkrallen und die Wasserfolter, bei der das Opfer Unmengen von Flüssigkeit schlucken musste. Wer die Zähne zusammenpresste, dem wurde von dem Henker der Mund mit einer Zange aufgerissen. Viele Opfer platzten schliesslich regelrecht, da der After und die Harnröhre vorher verstopft oder zugebunden worden war.
 
Man betrachte sich einmal aus heutiger Sicht die damaligen Folterkammern und wird einen kleinen Eindruck erhalten, welche Sadisten hier am Werk waren! Weiter wurden die angeblichen Hexen nach Mitschuldigen befragt. Die Liste der Verdächtigen wurde somit länger und länger, da unter der Folter alle möglichen „Geständnisse“ herausgepresst werden konnten.
 
Schliesslich starb die Hexe üblicherweise den Feuertod, sie landete auf dem Scheiterhaufen. Sie wurde an einen Pfahl gefesselt, um den vorher ein Reisighaufen aufgeschichtet worden war. Dann züngelten die Flammen himmelhoch auf.
 
In Deutschland machte vor allem der Inquisitor Konrad von Marburg (ca. 1185 – 1230) von sich reden, später ein gewisser Heinrich Kramer (1430 – 1505), der Verfasser des sogenannten Hexenhammers, in dem genau ausgeführt wurde wie man Hexen entdeckt und mit ihnen umspringt.
 
Aber wer waren eigentlich die Initiatoren dieser barbarischen Verfahren?
 
 
 

DIE ERFINDER DER INQUISITION

 
Schon im Altertum hatte man Frauen mit „bösem Blick“, aber auch „Ketzer“ und „Gotteslästerer“ manchmal getötet, aber die systematisch betriebene kirchliche Inquisition im Mittelalter, der grösste Schandfleck der gesamten Kirchengeschichte, wurde erst von Papst Innozenz III. (1161 – 1216) aus der Taufe gehoben.
 
Nicht nur Hexen wurden wie gesagt ins Visier genommen, sondern vor allem Abweichler vom einzig wahren Glauben, also auch Juden und Mohammedaner etwa.
 
Wucher, Magie, Gotteslästerung, Sittlichkeits- und Sexualverbrechen wurden von der hoch heiligen Inquisition verfolgt, aber an erster Stelle standen immer die Ketzer.
 
Papst Innozenz III. entwickelte jedenfalls einen regelrechten Ermittlungs- und Strafprozess.  Nicht nur Exkommunikation drohte jetzt, der Schuldige musste ausserdem damit rechnen, dass man ihm die Zunge herausschnitt oder dem  Feuer übergab. Weiter konnte er seines gesamten Vermögens verlustig gehen.
 
Papst Gregor IX. (1227 – 1241) ordnete schliesslich an, dass anstelle der Bischöfe eigene päpstliche Sonderbeauftragte als Inquisitoren tätig werden müssten. Besonders die Dominikaner wurden nun auf die Menschheit gehetzt, die deshalb später den Spitznamen domini canes = Hunde des Herrn erhielten.
 
Ein Sadist unter ihnen, der berüchtigte „Robert der Dominikaner“, schickte an einem einzigen Tag 180 Gefangene auf den Scheiterhaufen.
 
Gregor IX. ernannte persönlich viele Inquisitoren, die nun Jagd auf geheime Zufluchtsorte der Ketzer machten und Menschen gefangen nahmen und einkerkerten. Die heimliche Denunziation stand in voller Blüte. Selbst wer einem Ketzer nur half, musste mit dem Verlust von Leib und Leben rechnen. Wer mit einem Ketzer versehentlich im Wirtshaus etwa verkehrte, wurde schon verdächtigt und verfolgt. Ein Spitzelwesen ohnegleichen entstand.
 
Als Papst Innozenz IV. im Jahre 1252 die Folter genehmigte und Papst Innozenz VIII. im Jahre 1484 eine Bulle herausgab, wodurch sich die „Befragung“ auch auf andere Bevölkerungsteile ausdehnte, wurde die Inquisition fast allmächtig.
 
Überall, wo die Inquisition hauste, litt man auf einmal unter Angst und Schrecken. In Spanien, Italien und Portugal wurde die Inquisition sogar institutionalisiert. Sprich der Staat mischte hier fleissig mit, der sich damit den Beutel dick machte, denn das Vermögen des Angeklagten war manchmal beträchtlich. In Spanien machte  der berüchtigte Schlächter Tomás de Torquemada (1420 – 1498) als General-Inquisitor von sich reden. 45.000 Inquisitions-Prozesse wurden allein in Spanien geführt! Da sie so einträglich war, errichtete man in Mexiko flugs Inquisitions-Filialen, das heisst, das Verbrechen wurde exportiert. In Spanien wurde die Inquisition erst im Jahre 1834 abgeschafft.
 
In Frankreich, Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen grassierte die Inquisition ebenfalls. Spitzel, Denunzianten, Henker, Sadisten und Mörder hatten eine prächtige Zeit.
 
 
 

DIE OFFIZIELLE ENTSCHULDIGUNG

 
Es dauerte rund 500 Jahre, bevor sich deutsche Dominikaner für ihre Taten hoch offiziell für die Inquisition entschuldigten – konkret im Mai des Jahres 2000!
 
Ihre Entschuldigung liest sich im Originaltext so:
 
 
 
„Deutsche Dominikaner waren nicht nur in die Inquisition verstrickt, sondern haben sich aktiv und umfangreich an ihr beteiligt. Historisch gesichert ist die Mitwirkung an bischöflichen Inquisitionen und an der römischen Inquisition. Unabhängig von den vielleicht manchmal nachvollziehbaren historischen Gründen für die Mitwirkung, erkennen wir heute die verheerenden Folgen dieses Tuns unserer Brüder. Wir empfinden dies als ein dunkles und bedrückendes Kapitel unserer Geschichte. Dies gilt in gleicher Weise für die nachgewiesene Beteiligung des deutschen Dominikaners Heinrich … an der Hexenverfolgung. Durch das Verfassen des Hexenhammers …unterstützte und förderte er die menschenverachtende Praxis der Hexenverfolgung. Folter, Verstümmelung und Tötung haben unendliches Leid über zahllose Menschen gebracht; deutsche Dominikaner haben dazu, neben anderen, die Voraussetzung geschaffen… Wiedergutmachung ist unmöglich. Uns bleibt die Verpflichtung zur Erinnerung. Wir wissen, dass der Geist von Inquisition und Hexenverfolgung – Diskriminierung, Ausgrenzung und Vernichtung Andersdenkender – auch heute latent oder offen in Kirche und Gesellschaft, unter Christen und Nicht-Christen lebendig ist. Dem entgegenzutreten und sich für eine umfassende Respektierung der Rechte aller Menschen einzusetzen, ist unsere Verpflichtung, die wir Dominikaner den Opfern von Inquisition und Hexenverfolgung schulden.“ (2)
 
 
 
Der vielleicht renommierteste US-Historiker, Will Durant, bekannt für seine verständnisvollen, vergebenden Urteile, kommentierte:
 
„Bei aller Nachsicht, die von einem Historiker gefordert … wird, müssen wir die Inquisition zusammen mit den Kriegen und Verfolgungen …. doch zu dem finstersten Flecken in den Annalen der Menschheit zählen; beide zeugen von einer Grausamkeit, die selbst den wilden Tieren unbekannt ist.“ (3)
 
 
 

DER ZYKLUS DER DISKRIMINIERUNG

 
Es wäre hübsch, wenn die Inquisition nur ein Phänomen der Vergangenheit wäre, das man nur brav akademisch zu studieren bräuchte und das man danach zu den Akten legen könnte.
 
Tatsache ist jedoch, dass Diskriminierungen, die all den späteren barbarischen Aktionen vorausgehen, noch heute an der Tagesordnung sind.
 
Diskriminierungen laufen immer nach einem bestimmten Schema ab.
 
Der Geschichtswissenschaftler kennt diese Abfolge, die mit geradezu grausamer Regelmässigkeit immer wieder abspult:
 
 
 
1.  Zunächst werden missliebige Minderheiten einfach nur verleumdet. Es werden falsche Behauptungen aufgestellt, die zu drei Vierteln erfunden, nur halb wahr, viertelwahr oder gar nicht wahr sind. Phantastische Delikte werden manchmal an den Haaren herbeizogen, die jeder Substanz entbehren. Solche Unwahrheiten sind teilweise so weit hergeholt, dass selbst vor Verleumdungen wie Kindesmord etwa nicht zurückgeschreckt wird. Je abscheulicher und schändlicher die Lügen sind, umso sicherer kann der Gerüchtemacher sein, dass er Gehör findet.
 
 
 
2. Da Minderheiten per definitionem vergleichsweise nur eine geringe Macht besitzen, vermögen sie nicht auf gleicher Ebene zu antworten, sie können sich nicht angemessen verteidigen. Im Gegenteil: gewöhnlich werden ihnen Kommunikations-Kanäle vorenthalten und ihre Redefreiheit wird beschnitten.
 
 
 
3. Immer führen Diskriminierungen zur Eskalation, das heisst, sie führen zu Gewalttaten. Folter, Verbannung, Mord und Totschlag sind nicht selten das Ergebnis von Flüsterkampagnen und falschen Gerüchten.
 
 
 
4. Die Gewalttaten werden in der Folge auf abenteuerliche Weise gerechtfertigt.
 
Im Fall der römischen Kaiser, die die frühen Christen verfolgten, hiess es, dass die alten römischen Götter und der Staat geschützt werden müssten. Und so wurden Christen unbedenklich hingemordet.
 
Im Falle der Ketzer war es schliesslich „notwendig“, dem Teufel eine Seele zu entreissen.
 
Und Adolf Hitler und seine Schergen beabsichtigten lediglich, das Blut rein zu halten und vor dem Zinswucher und der Zersetzung durch die „Geldjuden“ zu schützen.
 
 
 
Nun könnte man forsch einwenden, dass so etwas heute längst nicht mehr möglich sei. Leider ist das Gegenteil wahr.
 
Betrachten wir nur einmal, was bislang vielen Scientologen widerfahren ist, gut beleumdeten Staatsbürgern, die sich nicht das Geringste persönlich zu Schulden kommen liessen. Die Fakten sind sorgfältig dokumentiert. Dies also wurde Scientologen angetan:
 
  • ♦ Entlassungen aus Beruf und Ämtern
  •  
  • ♦ Kündigung von Verträgen, Boykott und gesellschaftliche Ausgrenzungen
  •  
  • ♦ Hetze in der Öffentlichkeit
  •  
  • ♦ Tätliche Angriffe und Zerstörung von Eigentum
  •  
  • ♦ Denunzierung, Schikanen und Benachteiligungen durch Vertreter von Behörden
  •  
  • ♦ Diskriminierung von Kindern
  •  
  • ♦ Repressive Massnahmen von Regierungsstellen und Politikern
  •  
  • ♦ Mord- und Bombendrohungen und andere Straftaten
  •  
  • ♦ Beschneidung von bürgerlichen Rechten.
 
 
 
Noch einmal: All diese Tatsachen sind durch zahlreiche beeidete Zeugenaussagen schriftlich dokumentiert und einsehbar. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob der moderne „Sektenjäger“ ein „Sektenbeauftragter“ einer Amtskirche oder einer Behörde ist. Es ist gleichgültig, ob er ein freier Journalist oder ein öffentlich angestellter Schmierfink ist. Es  handelt sich unter historischem Blickwinkel gesehen bei dem Sektenjäger immer um einen Volksverhetzer. Die Schäden, die dieser Typus in der Vergangenheit anrichtete, sind Folter, Mord und Totschlag. Die Schäden, die dieser Typus in der Gegenwart anrichtet – und wenn es nur indirekt ist – ist der Aufruf zur Gewalt, die Zerstörung von Eigentum und die Vernichtung von Existenzen.
 
Wir sollten das Scheinwerferlicht also einmal auf den Sektenjäger selbst richten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir eine rabenschwarze Seele entdecken, dessen Sünden, so sie eines Tages bekannt werden sollten, uns ebenfalls schaudern machen würden.
 
 
 
 
 
Literaturverzeichnis

(1) Vgl. G. G. Coulton, From St. Francis to Dante, London, 1908, S. 12

      Vgl. auch G.G. Coulton, The Inquisition, New York, 1929

(2) http://www.dominikaner.de/geschichte/inquisition.htm

(3) Will Durant, Das frühe Mittelalter, Frankfurt, Berlin, Wien., 1981,S. 474
 
 
 
 
 
 
 
 
 

  

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