Der Fall von Rönn – was geschah 2002 wirklich?

Was wirklich geschah

 
TRAGÖDIE ZU WEIHNACHTEN 2002 ENDET ZUGUNSTEN DER FAMILIE
SCHLAPPE FÜR URSULA CABERTA UND IHRE ARBEITSGRUPPE – WILLKÜRLICHE EINFLUSSNAHME DER AGS GESTOPPT
 
Nachdem unter dem Einfluss Cabertas einer Scientologin 2002 kurz vor Weihnachten der Sohn weggenommen werden sollte, erhält die Mutter durch das Familiengericht Hamburg jetzt das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn und fordert die Entlassung Cabertas aus dem Amt.
 
 
 
HAMBURG – Das Familiengericht Hamburg hat in dem Verfahren 265 F 390/02 der Scientologin und Mutter Martina* S. das alleinige Sorgerecht für ihren 16-jährigen Sohn zugesprochen. Damit wurde ein fast ein Jahr anhaltender Streit zwischen den Eltern zu Gunsten der Mutter und zum Wohle des Kindes beendet.
 
Nach der Einflussnahme Cabertas heißt es in dem Beschluss: "Die gemeinsame elterliche Sorge ist aufzuheben, da nicht mehr erwartet werden kann, dass die beiden Eltern zukünftig in der Lage sein werden zum Wohle ihres gemeinsamen Sohnes David* zu kooperieren und für dessen Zukunft tragfähige Entscheidungen zu treffen. Die weltanschaulichen Vorstellungen der Eltern weichen eklatant voneinander ab. Beide sind offenbar in die Lager der Scientology-Befürworter und der Scientology-Gegner fest eingebunden, so dass gemeinschaftliches Handeln von ihnen nicht mehr erwartet werden kann. Das Gericht teilt die vom Pfleger in der Stellungnahme vom 17.1.2003 geäußerte Auffassung, dass im vorliegenden Prozess nur noch partiell über eine dem Kindeswohl angemessene Sorgerechtslösung gestritten wird und sich das Verfahren zu einer ‘Materialschlacht’ um das für und wieder der Scientology-Lehren entwickelt hat. Jedenfalls kann vor diesem Hintergrund gemeinschaftliches verantwortungsbewusstes Handeln im Rahmen der gemeinsamen Sorgerechtsausübung nicht mehr erwartet werden. Die Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge auf die Mutter entspricht dem Kindeswohl am besten."
 
Die Entscheidung des Gerichts ist eine schwere Niederlage für Ursula Caberta und ihre "Arbeitsgruppe Scientology", die im Vorfeld massiv Einfluss genommen hatten, um der scientologischen Mutter letztes Jahr kurz vor Weihnachten den Sohn wegzunehmen.
 Der Fall Martina* S. zeigt exemplarisch mit welch perfiden Methoden Frau Caberta versucht, Familien auseinander zureißen und zu zerstören. Dabei nutzt sie die allgemeine Unwissenheit über Scientology und ihren vermeintlichen "Expertenstatus", um andere Behörden in Hamburg zu verunsichern und in Aufruhr zu versetzen.
 
Tatsächlich ging es Frau Caberta nicht um das Wohl des Kindes, sondern allein um ihren persönlichen Krieg gegen die Scientology Kirche, der auf dem Rücken der Familie ausgetragen worden ist. Zu diesem Zweck instrumentalisierte Caberta den Vater des Kindes und dessen zweite Frau.
 

ZUM HINTERGRUND:

Die Eltern des mittlerweile 16jährigen David* S. wurden bereits im Juni 1993 geschieden. Beide Eltern gehörten zum damaligen Zeitpunkt der Scientology Kirche an. Die elterliche Sorge für den Sohn stand nach der Scheidung beiden Eltern gemeinschaftlich zu.
 In den ersten Jahren nach der Scheidung kam es zu keinen grundlegenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Eltern in bezug auf die Erziehung ihres Sohnes. Vor knapp 9 Jahren distanzierte sich der Kindesvater von der Scientology-Gemeinschaft, während die Kindesmutter weiterhin aktives Mitglied in der Scientology Kirche blieb. Im letzten Jahr spitzte sich die Situation allerdings dramatisch zu, nachdem sich Frau Caberta von der Hamburger AGS eingeschaltet hatte und entsprechend Einfluss auf den Vater genommen hatte. Auf Betreiben Cabertas wurde mittels gezielt falscher Behauptungen kurz vor Weihnachten des Jahres 2002 das Sorgerecht teilweise auf das Jugendamt übertragen, ohne dass die Mutter hierüber vorher angehört oder auch nur in Kenntnis gesetzt wurde. Auch für das Kind kam diese Entscheidung wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Dementsprechend groß war der Schock und das Entsetzen des Jungen.
 Drei Tage vor Heilig Abend holte der Vater den Sohn von zu Hause ab, um angeblich mit ihm den Tag zu verbringen. Im Laufe des Tages eröffneten der Vater und seine zweite Frau dem Jungen, dass er nicht mehr zu seiner Mutter zurückkehren dürfe und zeigten ihm ein Schreiben vom Jugendamt Hamburg, wonach David* ab sofort keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter haben dürfe.
 
Für den Jungen brach eine Welt zusammen. Gegen seinen Willen wurde er von Zuhause ferngehalten. Es folgte ein Kampf um das Sorgerecht des Kindes. Nach der ersten Aufregung kurz vor Weihnachten 2002 gelang es mit Hilfe des Jugendamtes zunächst ein wechselseitiges Besuchsrecht zwischen den beteiligten Parteien zu arrangieren. Nach weiterer Prüfung des Falles entschied das Jugendamt bereits kurz nach Weihnachten, dass der Junge weiterhin bei der Mutter bleiben könne. Bereits hier deutete sich an, dass die vorweihnachtliche Aufregung auf den blinden Hass von Frau Caberta zurückführen war. Die endgültige Klärung über das Sorgerecht zugunsten der Mutter erfolgte jetzt durch das Familiengericht Hamburg.
 
Im Laufe des Verfahrens und aufgrund diverser Anhörungen beider Parteien, wurde endgültig offensichtlich, dass der Fall von der AGS und ihrer Leiterin Caberta vorsätzlich für den Kampf gegen Scientology missbraucht werden sollte. Dieses wurde glücklicherweise auch vom Jugendamt immer deutlicher erkannt. In einem Schreiben an das Familiengericht Anfang 2003 schrieb es: "Der vorliegende Rechtsstreit nimmt mittlerweile Formen an, die das Jugendamt als Pfleger des Kindes nicht akzeptiert. … An den weiteren Vorträgen der Parteien, insbesondere an der Materialschlacht um das Für und Wider der Scientology-Lehren wird sich das Jugendamt im Rahmen seines Amtes als beauftragter Pfleger nach 55 SGB VIII nicht beteiligen. Falls diese Auseinandersetzung zum eigentlichen Kernpunkt der Entscheidung zur elterlichen Sorge erhoben werden sollte, wird schon jetzt beantragt, das Jugendamt aus dem Amt zu entlassen und einen anderen Pfleger zu suchen oder unter Beachtung der einschlägigen Rechtsprechung sich alsbald für einen Pfleger zu entscheiden. Der Pfleger wird keine Unterbringung in einer Einrichtung gegen den erklärten Willen eines Jugendlichen in diesem Alter veranlassen."
 
Nach dieser von Caberta inszenierten Tragödie, lebt der Junge zusammen mit seinem Bruder wieder glücklich mit seiner Mutter und deren Lebensgefährten. 2002 wird ein fröhliches familiäres Weihnachten – ohne Caberta – sein.
 Die Mutter erklärte nach Abschluss des Verfahrens: "Ich bin sehr froh, dass das Familiengericht und das Jugendamt Hamburg sich nicht Frau Caberta und ihrem hysterischen Verhalten gegenüber Scientology haben missbrauchen lassen und letztlich zum Wohle des Kindes entschieden haben. Den Innensenator möchte ich bei dieser Gelegenheit dringend auffordern, dem unseligen Treiben von Frau Caberta endlich Einhalt zu gebieten und diese für die Hansestadt Hamburg nicht mehr tragbare Person aus ihrem Amt zu entfernen."
 
 * Namen geändert

Für mehr Informationen: Frank Busch – 040-3560070   

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