Zehn Fakten über Scientology

Linda Wieland führt hier die zehn wichtigsten Fakten auf, die jeder über Scientology wissen sollte.

Es ist heute besonders spannend ein Scientologe zu sein. Wir sind Mitglieder einer jungen, dynamischen und modernen Religion. Wir sind zudem auch die einzige größere Glaubensbewegung, die im 20. Jahrhundert entstanden ist und im 21. Jahrhundert weiter wächst.

Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, um Ihnen hier Fakten über unsere Religion zu vermitteln und damit gleichzeitig ein paar Missverständnisse aufzuklären.

1. Was ist Scientology?

Scientology kommt vom lateinischen Wort scio, das „Wissen im wahrsten Sinne des Wortes“ bedeutet, und vom griechischen Wort logos, das „Studium von“ bedeutet. Damit ist Scientology im wortwörtlichen Sinne das Studium des Wissens.
In dieser Religion geht es um das Wissen über sich selbst, seine Familie und Freunde, die Welt, dem Leben an sich, dem Universum, dem Geistigen und Gott. Es ist das Studium der Wahrheit, das seine grundlegenden Erkenntnisse aus der Weisheit der Menschheit, der Mathematik und der Nuklearphysik zieht.
Scientology ist eine neue Form der Religion. Sie ist nicht einfach etwas, an das man glaubt, sondern etwas, das man tut. Sie stellt nicht nur Fragen, sondern gibt auch Antworten. Sie gibt praktische Lösungen für die Probleme des wirklichen Lebens: Beziehungen, Arbeit, Kindererziehung, Kreativität, Selbstachtung, Motivation, Inspiration und Spiritualität – damit man sich selbst wie auch andere besser versteht.
Scientology wird durch etwa 11.000 Kirchen, Missionen und Gruppen in 167 Nationen repräsentiert. Die weltweite Gemeinschaft der Scientologen spricht mehr als 190 Sprachen, die Mitglieder arbeiten in über 3000 verschiedenen Berufen und leisten mehr 2,8 Millionen Stunden freiwilliger Arbeit als ehrenamtliche Helfer.
Scientology ist eine Bewegung in der im Schnitt alle 24 Stunden eine neue Basisgruppe gegründet wird. Auf allen Kontinenten werden neue Missionen und Kirchen eröffnet und somit wächst sie heute schneller als je zuvor in ihrer Geschichte.
Schauen Sie sich das Video Was ist Scientology? an.

2. Wer war L. Ron Hubbard?

L. Ron Hubbard gründete die Scientology Religion.

Er war sowohl ein geschätzter Menschenfreund und Lehrer, wie auch ein einzigartiger Visionär, dessen Werke dazu dienen die Welt zu einem besseren Ort machen.

Das Magazin des berühmten Smithsonian Instituts hat L. Ron Hubbard im letzten Jahr als einen der zehn einflussreichsten religiösen Personen in der amerikanischen Geschichte anerkannt und zählt ihn zu den hundert bedeutendsten Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte überhaupt.

L. Ron Hubbard war ein Genie, ein umfassend gebildeter Mann, der professionell, sowohl als Schriftsteller und Musiker, aber auch in der Botanik und Fotografie, gearbeitet hat. Er war einer der ersten Kunstflieger in der Frühzeit der amerikanischen Luftfahrt. Als Kapitän zur See, besaß er ein Kapitänspatent für alle Weltmeere, und kommandierte, als Marineoffizier der Vereinigten Staaten, Korvetten im Zweiten Weltkrieg.

In seinem Essay „Meine Philosophie” schreibt L.Ron Hubbard: „Der erste Grundsatz meiner eigenen Philosophie besteht darin, dass Weisheit allen zusteht, die danach greifen wollen. Sie dient dem Bürger und dem König gleichermaßen und sollte nie mit Ehrfurcht betrachtet werden. … Der zweite Grundsatz meiner eigenen Philosophie ist, dass sie anwendbar sein muss. … Der dritte Grundsatz ist, dass jedes philosophische Wissen nur dann einen Wert hat, wenn es wahr ist oder funktioniert. … Ich helfe anderen gerne, und zu den größten Freuden meines Lebens zählt, zu sehen, wie sich jemand von den Schatten befreit, die seine Tage verdunkeln.“

In diesem Essay fährt er fort: „Meine einzigen Momente der Traurigkeit sind jene, die kommen, wenn engstirnige Menschen anderen erzählen, alles wäre schlecht und es gäbe nirgends einen Ausweg, nirgends eine Hoffnung, nichts als Traurigkeit und Eintönigkeit und Trostlosigkeit, und jede Bemühung, anderen zu helfen, wäre falsch. Ich weiß, dass dies nicht wahr ist.

Daher ist es meine eigene Philosophie, dass man andere an seiner Weisheit teilhaben lassen sollte, dass man anderen helfen sollte, sich selbst zu helfen, dass man trotz schweren Unwetters weitergehen sollte, denn vor einem liegt immer Ruhe. Man sollte auch die Buh-Rufe des selbstsüchtigen Intellektuellen ignorieren, der schreit: „Gebt das Geheimnis nicht preis. Behaltet alles für uns selbst. Die Leute können nicht verstehen.“

Aber da ich nie gesehen habe, dass Weisheit, die man für sich selbst behält, Gutes getan hätte, und da es mich freut, andere glücklich zu sehen, und da ich finde, dass die große Mehrheit der Leute verstehen kann und tatsächlich versteht, werde ich, solange ich existiere, fortfahren zu schreiben, zu arbeiten und zu lehren.“

In diesem Sinne veröffentlichte L.Ron Hubbard seine vollständigen Forschungen und Entdeckungen mit mehr 5.000 Schriften und über 3.000 Tonbandvorträgen.

Schauen Sie sich die kurze Biographie von L. Ron Hubbard an.

3. Ja, auch Scientology hat eine Vorstellung von Gott

In der Scientology, wird die Vorstellung von Gott in der Achten Dynamik ausgedrückt – der Vorstellung einer unendlichen Existenz. Sie wird auch als das Höchste Wesen bezeichnet. Scientology geht davon aus, dass Gott, ein Höchstes Wesen oder ein Schöpfer des Universums, existiert.
So wie L.Ron Hubbard im Buch „Wissenschaft des Überlebens“ schrieb: „Keine Kultur in der Geschichte der Welt – außer den verderbtesten und aussterbenden – hat es versäumt, die Existenz eines Höchsten Wesens zu bestätigen. Es ist eine empirische Beobachtung, dass Menschen ohne starken und beständigen Glauben an ein Höchstes Wesen weniger fähig, weniger ethisch und weniger wertvoll für sich selbst und die Gesellschaft sind. … Allein aufgrund von Beobachtungen lässt sich sagen, dass ein Mensch ohne festen Glauben eher ein Ding als ein Mensch ist.“
Anders als die Religionen jüdisch-christlichen Ursprungs hat Scientology keine Dogmen bezüglich Gott aufgestellt, die sie ihren Mitgliedern auferlegt. Und wie bei all seinen Lehrsätzen, erwartet Scientology vom Leser nicht, dass er irgendetwas nur auf Grund von Glauben akzeptiert. Vielmehr erlangt man seine eigene Gewissheit über jede Dynamik, wenn man sein spirituelles Bewusstsein durch die Teilnahme an Scientology-Auditing und -Ausbildung steigert. Dem entsprechend wird man erst, wenn man die Siebte (die geistige) Dynamik in ihrer Vollständigkeit erreicht hat, sein eigenes vollständiges Verstehen über die Achte Dynamik (der Ewigkeit) und seiner Beziehung zum Höchsten Wesen gewinnen.

4. Scientology fordert, dass nichts in der Scientology für Sie wahr ist, wenn Sie es nicht selbst beobachtet und erfahren haben

Das bedeutet, nichts in der Scientology sollte akzeptiert werden, nur weil es behauptet wird.

Dies ist ein grundlegendes Konzept der Scientology. Im Essay „Persönliche Integrität“ schreibt L. Ron Hubbard: „Für Sie ist das wahr, was Sie selbst beobachtet haben. Und wenn Sie das verlieren, haben Sie alles verloren. Was ist persönliche Integrität? Persönliche Integrität bedeutet, zu wissen, was man weiß. Was Sie wissen, ist, was Sie wissen, und den Mut zu haben, zu wissen und zu äußern, was Sie beobachtet haben. Das ist Integrität, und es gibt keine andere Integrität.“

Scientologen wenden dieses grundlegende Prinzip an, wenn sie die Scientology studieren. Im Studium der Scientology wird daher nicht von Studenten erwartet, dass sie auswendig lernen oder Antworten wie ein Papagei nachplappern. Vielmehr werden sie darin bestärkt Konzepte und Techniken zu verstehen und anzuwenden, um dann zu entscheiden, ob es für sie wahr ist oder nicht. Sie sollen Scientology ausprobieren, zu ihrem eigenen machen, sie in ihrem eigenen Leben anwenden oder anderen damit helfen.

Schauen sie sich das Video “Scientology, das Zeitalter der Antworten” an

5. Die Scientology betrachtet den Menschen als ein unsterbliches geistiges Wesen

Seine Erfahrung geht weit über ein einziges Leben hinaus. Seine Fähigkeiten sind unbegrenzt, auch wenn er sie gegenwärtig nicht umsetzt.

In seinem Essay „Der goldene Anbeginn” schreib L.Ron Hubbard: „Seit undenklichen Zeiten ist das Ziel von Religion die Rettung der menschlichen Seele gewesen. Der Mensch hat mit vielen Mitteln versucht, den Weg zur Rettung zu finden. Der Mensch kann seine Seele retten. Wie das helle, kühle Morgenrot nach einer Nacht der Gefangenschaft und des Donners, kann der Mensch diese Freiheit, nach der er so lange suchte, kosten. … Sie sind ein geistiges Wesen. Sie sind Ihre eigene Seele. Sie sind nicht sterblich. Sie können frei sein.“

Sehen Sie sich das Video “Die drei Teile des Menschen” an

6. Scientology glaubt, dass der Mensch grundsätzlich gut ist

Ein grundlegender Lehrsatz der Scientology besagt, dass der Mensch im Grunde gut ist, dass er danach strebt zu überleben und dass sein Überleben von ihm selbst und von seinen Mitmenschen abhängt und davon, dass er ein brüderliches Verhältnis mit dem Universum erreicht.
Da er jedoch viele Leben im materiellen Universum verbracht hat, kam er dazu Böses zu tun, indem er schädliche Handlungen oder Sünden beging, die ihn dazu brachten “aberriert” zu sein (d.h., vom vernünftigen Denken und Handeln abzuweichen). Diese schädlichen Handlungen schwächen sein Bewusstsein und seine potentielle Stärke als geistiges Wesen.
Durch Scientology kann er seinen Taten ins Auge sehen, die Unwissenheit und die Aberration, die damit zusammenhängt, auslöschen und die Wahrheit wieder wissen und erfahren.
Alle Religionen suchen nach Antworten. Geistige Freiheit kann nur auf dem Weg der Wahrheit erreicht werden. Sünde besteht, entsprechend der Scientology, aus Lügen und versteckten Aktionen und kann somit nicht die Wahrheit sein.
Sehen Sie sich das Video “Liebe und wahre Grösse” an

7. Scientology wurde auf Basis der Menschenrechte gegründet

Das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche besagt: „Wir von der Kirche glauben: Dass alle Menschen, ungeachtet ihrer Rasse, ihrer Hautfarbe oder ihres Bekenntnisses, mit gleichen Rechten geschaffen wurden.“
Scientologen verpflichten sich dem Kodex eines Scientologen und geloben „Mich gegen alle Übergriffe auf das Leben und die Menschheit auszusprechen und mein Möglichstes zu tun, um diese Übergriffe abzuschaffen.“ Und: „Wahrhaft humanitäre Bestrebungen auf dem Gebiet der Menschenrechte zu unterstützen.“
Die Massenmedien sind angefüllt mit Berichten von Menschenrechtsverletzungen – angefangen mit häuslicher Gewalt und Schikanen in der Schule, über Korruption, Verarmung und staatlich geduldeter Diskriminierung. Gleichzeitig kennt die Mehrheit der Weltbevölkerung nicht einmal die Menschenrechte und weiß nicht einmal, dass auch sie ein Recht darauf haben.
Amnesty International berichtet darüber, dass die Menschenrechte in circa 160 Ländern verletzt werden und das betrifft nicht nur Entwicklungsländer. Etwa 18.000 Menschen werden jedes Jahr illegal in die Vereinigten Staaten eingeschleust. Viele werden sexuell ausgebeutet oder in illegale Arbeitsverhältnisse gezwungen. Man schätzt, dass der weltweite Kinderhandel jedes Jahr etwa 1,5 Millionen Kinder im Grundschulalter betrifft. Weiterhin müssen 171 Millionen Kinder, zumeist unter 15 Jahren, unter gefährlichen und unzulässigen Arbeitsbedingungen arbeiten.
Seit mehr als 40 Jahren treten Scientologen für die Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen ein. 1969 druckte L.Ron Hubbard die Menschenrechte in der Publikation der Kirche dem „Freiheitsmagazin“ ab und schrieb dazu: „Die Vereinten Nationen fanden die Lösung. Das Fehlen von Menschenrechten befleckte die Hände von Regierungen und bedrohte ihre Herrschaft. Nur wenige Regierungen haben einen Teil der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der UN eingeführt. Die meisten Regierungen haben nicht begriffen, dass ihr nacktes Überleben völlig davon abhängt, solche Reformen anzunehmen und ihrer Bevölkerung ein gemeinsames Ziel zu geben, eine Zivilisation, die es wert ist, unterstützt zu werden, die ihren Patriotismus wert ist.“
Um mehr über die Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und unsere Ausbildungskampagnen schauen Sie sich unser Video an…

8.  Scientologen übernehmen Verantwortung und helfen in den Gemeinden und weltweit.

L. Ron Hubbard schrieb: “Das größte Recht, das es also gibt, ist nicht das Recht zu wählen, und nicht das Recht auf Rede- oder Presse- oder Religionsfreiheit oder sonst irgendetwas. Das größte Recht, das es in den Menschenrechten gibt, ist das Recht zu helfen!“
Scientologen zeigen dies, indem sie Millionen von Arbeitsstunden leisten: in der Ausbildung, der Rehabilitation von Kriminellen, der Aufklärung gegen Drogenmissbrauch und in der Drogenrehabilitation selbst, in der Aufklärung über Menschenrechte, der Reformation des Gebiets der geistigen Gesundheit, der Beratung, der Persönlichkeitsbildung und der Katastrophenhilfe.
In enger Zusammenarbeit mit staatlichen, lokalen oder religiösen Gruppen und NGOs dienen unsere Kirchen regelmäßig als Treffpunkt für Gemeindeaktivitäten.
Sehen Sie sich das Video “Wie wir helfen – Ehrenamtliche im Einsatz” an.
Die Ziele der Scientology sind: „Eine Zivilisation ohne Wahnsinn, ohne Verbrecher und ohne Krieg, in welcher der Fähige erfolgreich sein kann und ehrliche Wesen Rechte haben können und in welcher der Mensch die Freiheit hat, zu größeren Höhen aufzusteigen.“

9. Scientology ist eine praktische Religion

Entsprechend seiner Philosophie machte L. Ron Hubbard die grundlegenden Prinzipien der Scientology breit verfügbar, so dass Menschen unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung ein besseres Verständnis ihres Verhältnisses im Universum gewinnen können und einen Nutzen aus der praktischen Anwendbarkeit dieser Prinzipien ziehen können.
Darüber hinaus hat die Kirche ihre Ausbildungskurse für jedermann zugänglich gemacht. Vollständig kostenlose Online-Kurse, die 19 Gebiete abdecken, wie Verbesserung von Beziehungen, Rettung von Eheverhältnissen, Konfliktlösungen, aber auch wie man Menschen mit Drogenproblemen oder Lernschwierigkeiten hilft. Diese sind auf der Scientology Webseite bereitgestellt.
Das Programm der ehrenamtlichen Geistlichen bringt diese Technologie in alle Ecken des Globus, sowohl durch Onlinekurse, wie auch durch Ausbildung vor Ort durch ehrenamtliche Geistliche.

10. Die Scientology Religion wächst weiter unter der Leitung von David Miscavige

David Miscavige ist der kirchliche Leiter der Scientology Religion. Als Vorsitzender des Vorstandes des Religious Technology Center (RTC) trägt David Miscavige die vollständige Verantwortung dafür, dass der Standard und die Reinheit der Anwendung von L. Ron Hubbards Technologie der Dianetik und Scientology sicher gestellt ist und dass die Funktionsfähigkeit der Scientology erhalten bleibt.
David Miscavige hat den Begriff „kirchlicher Leiter“ neu definiert, um der Aufgabe gerecht zu werden, eine wahrhaft einzigartige und moderne Religion zu leiten. Eine Religion die im 20. Jahrhundert gegründet wurde und einen unvergleichbaren Grad der Expansion im 21. Jahrhundert erreicht hat. Scientology umfasst in 167 Nationen etwa 11.000 Kirchen, Missionen und damit verbundene Gruppen.
Unter David Miscaviges Leitung haben soziale und humanitäre Programme der Scientology buchstäblich das Leben von Milliarden von Menschen berührt. L. Ron Hubbards religiöse Werke sind nun breiter verfügbar als je zuvor. Die Kirche hat ein nie dagewesenes Wachstum erreicht, sowohl in ihrer Größe, als auch im Wirkungsbereich Ihrer kirchlichen Aktivitäten.
April 2015 – Linda Wieland, Öffentlichkeitsabteilung der Scientology Kirche
Linda Wieland arbeitete zuerst ab 1971 in den Gemeindebeziehungen der Kirche von Buffalo, New York. Später koordinierte sie soziale Programme der Kirche in Los Angeles. In den letzten zehn Jahren hat sie in der Öffentlichkeitsabteilung der Scientology Kirche International gearbeitet.
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