30 Jahre Überwachung – ohne den Beweis, auf den viele gewartet hatten

Frau Scientologin
Warum wurde Scientology überhaupt vom deutschen Verfassungsschutz beobachtet? Welche Vorwürfe standen im Raum? Was sagen Gerichte, Medien und Behörden heute dazu? In drei kompakten Videos nimmt Frau Scientologin die Zuschauer mit auf eine Reise durch eines der umstrittensten Kapitel deutscher Religionsgeschichte. Fakten, Dokumente und überraschende Entwicklungen laden dazu ein, sich selbst ein Bild zu machen.

Drei Videos, die zum Nachdenken anregen

Fast drei Jahrzehnte lang stand Scientology in Deutschland unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes. Kaum ein anderes Thema wurde in den Medien so kontrovers diskutiert. Doch wie kam es überhaupt dazu? Welche Aufgabe hat der Verfassungsschutz? Welche konkreten Vorwürfe wurden erhoben? Und warum wurde die Beobachtung inzwischen in einzelnen Bundesländern beendet?

 

In dieser dreiteiligen Videoreihe geht Frau Scientologin diesen Fragen anhand von historischen Hintergründen, Gerichtsentscheiden, Medienberichten und offiziellen Dokumenten nach. Dabei zeigt sie auf, wie sich die Entwicklung über viele Jahre vollzogen hat und welche neuen Erkenntnisse heute vorliegen.

Unabhängig davon, ob Sie dem Thema kritisch, offen oder einfach neugierig gegenüberstehen: Die Videos bieten zahlreiche Informationen und Quellen, die dazu einladen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

 

Zum Einstieg schauen Sie dieses Video!

Teil 1: Warum gibt es den Verfassungsschutz überhaupt – und weshalb geriet Scientology in seinen Fokus?

Teil 2: Welche Kritik wurde am Vorgehen des Verfassungsschutzes geäussert und welche Einschätzungen finden sich in Medien und juristischen Analysen?

Teil 3: Welche Gerichtsentscheide und behördlichen Entwicklungen führten schliesslich dazu, dass die Beobachtung in Niedersachsen beendet wurde? Und welche Rolle spielen dabei Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte?

Nehmen Sie sich wenige Minuten Zeit für diese drei Videos. Sie könnten manche Sichtweise verändern und liefern Anstösse für eine sachliche Auseinandersetzung mit einem Thema, das Deutschland über Jahrzehnte beschäftigt hat.

USA: Scientology-Kirche vom IRS als steuerbefreite Religionsgemeinschaft anerkannt

Am 1. Oktober 1993 wurden die Church of Scientology International (CSI), die Mutterkirche der Scientology Religion, und über 150 ihr angegliederte Kirchen, Missionen und Organisationen für Gesellschaftsreform in den Vereinigten Staaten durch den Internal Revenue Service (IRS), Amerikas Bundessteuerbehörde, als vollständig steuerbefreite Religionsgemeinschaften anerkannt.

Dreissig Jahre Überwachung enden ohne Feststellung der von Deutschland behaupteten Gefahr

Fast dreissig Jahre lang unterwarf das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz die Scientology-Kirche und Tausende Scientologen einer geheimdienstlichen Überwachung unter der Behauptung, die Religion stelle eine Gefahr für die Demokratie dar. Heute endet diese Überwachung genau dort, wo sie von Anfang an hätte enden müssen:
mit dem vollständigen Scheitern der Anschuldigungen, auf denen sie aufgebaut war.

Scientology eine Religion

Scientology erfüllt zweifelsohne alle drei Kriterien, die im Allgemeinen von Religionswissenschaftlern auf der ganzen Welt verwendet werden, um zu bestimmen, ob etwas eine Religion ist: Erstens ein Glaube an eine letztendliche Wirklichkeit, wie zum Beispiel eine höchste oder ewige Wahrheit, die über das Hier und Jetzt der diesseitigen Welt hinausgeht. Zweitens religiöse Praktiken, die darauf ausgerichtet sind, diese letztendliche Wirklichkeit zu verstehen, zu erreichen oder mit ihr in innige Verbindung zu treten. Drittens eine Gemeinschaft von Gläubigen, die sich zusammenschließen, um nach dieser letztendlichen Wirklichkeit zu streben.