Deutsches Bundesverwaltungs-gericht mit richtungsweisendem Urteil

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Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig hat am 6. April 2022 entschieden, dass eine Gemeinde die Bewilligung einer finanziellen Zuwendung, mit der umweltpolitische Zielsetzungen verfolgt werden, nicht davon abhängig machen darf, dass Antragsteller eine Erklärung zur Distanzierung zu Scientology abgeben. (Az. G 8 C 9.21)

Bereits der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH Az. 4 B 20.3008), hatte die Stadt München verpflichtete der Antragstellerin eine Förderzusage zu erteilen, was das Bundesverwaltungsgericht jetzt bestätigt hat.

Link zur Pressemitteilung Nr. 22/2022 des Bundesverwaltungsgerichts vom 06.04.2022

Orte, an denen L. Ron Hubbard lebte, forschte und wirkte

Wer war L. Ron Hubbard wirklich – und wo entwickelte er seine Ideen? Viele Menschen kennen nur einzelne Schlagzeilen oder uneinheitliche Berichte. Doch ein Blick auf die tatsächlichen Orte seines Lebens eröffnet eine neue Perspektive. Entdecken Sie historische Stätten, an denen Hubbard arbeitete, schrieb und forschte.

Bayrischer Verfassungsgerichtshof (BayVGH) stoppt Diskriminierung eines Scientology-Mitglieds

In dem Verfahren ging es um eine Person, die seit über zehn Jahren beanstandungsfrei in einer öffentlichen Aufgabe tätig war, jedoch im Sommer 2025 ihre Ernennung verlor – ausschliesslich aufgrund ihrer Scientology-Mitgliedschaft. Der BayVGH stellte klar, dass die Prognose der Zuverlässigkeit nicht auf der weltanschaulichen Überzeugung beruhen darf, sondern auf dem konkreten Verhalten der Person. Mutmassungen oder pauschale Unterstellungen seien unzulässig.