Medien und Manipulation: Der Fall Ursula Caberta und Scientology

Caberta
Das Video zeigt eindrücklich, wie Medien instrumentalisiert werden können. Im Zentrum der Kritik steht die Hamburger Behördenangestellte Ursula Caberta, die über Jahre hinweg für ihre Kampagne gegen Scientology bekannt war.

Der Vorfall bei Stern TV

Caberta geriet in die Schlagzeilen, weil sie einen ehemaligen Scientology-Anhänger massiv unter Druck gesetzt haben soll. Dieser trat daraufhin in der Fernsehsendung Stern TV mit Günther Jauch auf. Dort berichtete er eine dramatische Geschichte über seine Zeit in der Organisation: von extremen Schulden bis hin zu einem angeblichen Selbstmordversuch.

Falsche Anschuldigungen

Später kam jedoch heraus, dass diese Vorwürfe nicht der Wahrheit entsprachen. Eine notariell beglaubigte eidesstattliche Erklärung belegte, dass die angeblichen Erlebnisse frei erfunden waren.

Kritik an Ursula Caberta

Der Fall wirft bis heute Fragen über die Rolle von Ursula Caberta auf. Kritiker werfen ihr vor, die Medien gezielt mit falschen Anschuldigungen gegen Scientology instrumentalisiert zu haben. Infolgedessen wurde Caberta schliesslich aus ihrer Behörde entlassen.

USA: Scientology-Kirche vom IRS als steuerbefreite Religionsgemeinschaft anerkannt

Am 1. Oktober 1993 wurden die Church of Scientology International (CSI), die Mutterkirche der Scientology Religion, und über 150 ihr angegliederte Kirchen, Missionen und Organisationen für Gesellschaftsreform in den Vereinigten Staaten durch den Internal Revenue Service (IRS), Amerikas Bundessteuerbehörde, als vollständig steuerbefreite Religionsgemeinschaften anerkannt.

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Scientology existiert seit über 70 Jahren und versteht sich als moderne Religion, die östliche Weisheiten mit westlichem Denken vereint. Ihre Lehren sprechen Menschen weltweit an – und das trotz anhaltender Kritik durch sogenannte „Informationsmedien“. Doch was steckt wirklich hinter dieser Bewegung?

Religionsfreiheit auf dem Prüfstand: Italien zwischen Verfassung und Realität

Rom – Neue Religionen, alte Gesetze: Artikel 8 und das Erbe von 1929 im Fokus einer bedeutenden Konferenz in Rom: Bei einer viel beachteten Konferenz im Matteotti-Saal der italienischen Abgeordnetenkammer trafen sich am 27. Mai 2025 Experten, Juristen und Vertreter unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften, um über die Umsetzung von Artikel 8 der italienischen Verfassung zu diskutieren – und über die Hindernisse, die neue Religionen in einem säkularen, aber von alten Gesetzen geprägten Staat noch immer überwinden müssen.