MitteleuropaForum für Religionsfreiheit (FoRB) tagte in Washington DC

EU_2026_0207_1_1200x675.jpg
Das Mitteleuropa Forum für Religionsfreiheit (FoRB) hat sich in WashingtonD.C. anlässlich einer Tagung vorgestellt. Es setzt sich für die Stärkung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit in Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn ein.

Defintion von FoRB:

Der Bestandteil „RB“ in FoRB steht für „Religion or Belief“, also „Religion oder Weltanschauung“. Der Begriff ist bewusst weit gefasst und umfasst:

  • religiöse Überzeugungen (z. B. Christentum, Islam, Buddhismus)
  • nichtreligiöse Überzeugungen (z. B. Humanismus, Atheismus, Agnostizismus)
  • das Recht, keine Religion zu haben
  • das Recht, die eigene Überzeugung zu wechseln

Was genau ist FoRB?

Das Mitteleuropa Forum für Religionsfreiheit (FoRB) ist ein fachlicher Zusammenschluss aus Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Es schützt ein grundlegendes Menschenrecht: das Recht jedes Menschen, seine Überzeugungen frei zu wählen, zu wechseln oder auch keiner Religion anzugehören. FoRB analysiert Entwicklungen, Risiken und Konflikte rund um dieses Grundrecht und fördert einen faktenbasierten Austausch zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und staatlichen Stellen.

The European Times berichtete ausführlich darüber (in englischer Sprache)

FoRB im Kontext der Schweizer Gesetzgebung

Die Schweiz verfügt über eine starke verfassungsrechtliche Grundlage:

  • Art. 15 der Bundesverfassung garantiert Glaubens-, Gewissens- und Weltanschauungsfreiheit
  • Art. 8 BV schützt vor Diskriminierung aufgrund religiöser oder weltanschaulicher Überzeugungen
  • Kantonale Regelungen bestimmen die Beziehung zwischen Staat und Religionsgemeinschaften – je nach Kanton sehr unterschiedlich
  • Negative Religionsfreiheit schützt das Recht, keiner Religion anzugehören oder religiöse Symbole abzulehnen

Aufgaben eines Schweizer FoRB-Forums

Ein Schweizer Forum müsste die Umsetzung dieser Grundrechte beobachten, vergleichen und weiterentwickeln:

  • Vergleich kantonaler Modelle (Anerkennung, Kirchensteuer, Religionsunterricht und Feiertage)
  • Analyse von Konfliktfeldern (religiöse Symbole, Gebetsräume, Bestattungsrechte oder Arbeitsrecht)
  • Monitoring von Diskriminierung gegenüber religiösen und nichtreligiösen Minderheiten
  • Dialog zwischen religiösen und säkularen Akteuren zur Vermeidung von Polarisierung
  • Empfehlungen an Bund und Kantone zur Stärkung der Gleichbehandlung

Der Standpunkt von Scientology

Scientology vertritt in diesem Zusammenhang den in den beiden folgenden Videos dokumentierten Standpunkt:

Bayrischer Verfassungsgerichtshof (BayVGH) stoppt Diskriminierung eines Scientology-Mitglieds

In dem Verfahren ging es um eine Person, die seit über zehn Jahren beanstandungsfrei in einer öffentlichen Aufgabe tätig war, jedoch im Sommer 2025 ihre Ernennung verlor – ausschliesslich aufgrund ihrer Scientology-Mitgliedschaft. Der BayVGH stellte klar, dass die Prognose der Zuverlässigkeit nicht auf der weltanschaulichen Überzeugung beruhen darf, sondern auf dem konkreten Verhalten der Person. Mutmassungen oder pauschale Unterstellungen seien unzulässig.

Chronologie: bedeutsame Ereignisse im Leben von L. Ron Hubbard

L. Ron Hubbard zählt zu den kontroversesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Viele
Menschen kennen nichts oder nur wenig über sein Leben. Dieser Beitrag bietet Ihnen eine
chronologisch aufgearbeitete Übersicht zentraler Stationen seines Lebens und Wirkens. Ziel
ist es, faktenbasiert zu informieren und einen Überblick zu ermöglichen, der zur eigenen
Meinungsbildung beiträgt.

Die Ziele der Scientology

“Die Ziele der Scientology“ ist ein grundlegender Essay, der die Vision einer Religion offenbart, die den Menschen – und die Gesellschaft zu höheren Bewusstseins- und Seinszuständen führt.

Interreligiöse Zusammenarbeit und Recht auf Glauben stärken

Das Europäische Büro der Scientology Kirche für öffentliche Angelegenheiten und Menschenrechte begrüsst die Botschaft von Papst Leo XIV. vom Oktober 2025, die zu verstärkter interreligiöser Zusammenarbeit für Frieden, Gerechtigkeit und menschliche Brüderlichkeit aufruft.