Teilnehmer aus elf Ländern demonstrieren in Hamburg für Kinderrechte und Transparenz in der Psychiatrie

Protestmarsch
Mehr als 400 aktive Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerrechtskommission CCHR/KVPM und sehr viele weitere Unterstützende aus elf europäischen Ländern protestierten in Hamburg anlässlich des Weltkongresses der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit einer Grossdemonstration, einer internationalen Ausstellung und einer öffentlichen Kundgebung machten sie auf Kinderrechte, Menschenrechte und die Forderung nach mehr Verantwortlichkeit in der Psychiatrie aufmerksam.
Internationale Aktion mit grosser öffentlicher Resonanz

Am 3. Juli veranstaltete die Bürgerrechtskommission CCHR/KVPM Deutschland in Hamburg einen internationalen Protestmarsch anlässlich des Weltkongresses der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mehr als 400 aktive Teilnehmende und viele Unterstützer aus elf Ländern – darunter Italien, Frankreich, Ungarn, Spanien, Kasachstan, Österreich, die Schweiz, die Niederlande und Tschechien – beteiligten sich an der Aktion.


Im Mittelpunkt stand eine rund 200 Quadratmeter grosse CCHR/KVPM-Ausstellung über die Geschichte der Psychiatrie bis in die Gegenwart. Sie wurde von rund 2’700 Besuchern besichtigt, darunter 57 Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und weiteren Führungspositionen. Während der Veranstaltung meldeten sich zudem 41 Personen mit Berichten über Missstände und persönlichen Erfahrungen mit psychiatrischem Missbrauch.

Breite Medienpräsenz und öffentliche Aufmerksamkeit

Die Kampagne erhielt umfangreiche mediale Aufmerksamkeit. Zwei der grössten Hamburger Tageszeitungen berichteten über die Veranstaltung und nannten Teilnehmerzahlen zwischen 1’000 und 3’000 Personen. Ergänzend dazu wurden in der gesamten Stadt rund 2’500 Plakate zur Aktion angebracht.


Nach Schätzungen der Organisatoren erreichte die Kampagne mindestens 1,2 Millionen Menschen.

Prominente Redner und Künstler unterstützten die Veranstaltung

Ein Höhepunkt war die öffentliche Bühnenveranstaltung an einer der meistfrequentierten Strassen Hamburgs. Zu den Rednern gehörten unter anderem eine ehemalige hochrangige Expertin der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensprävention sowie ein ehemaliger Präsident eines deutschen Landeskriminalamtes. Drei Musikerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern gestalteten das Rahmenprogramm.


Die Veranstalter bezeichneten die Aktion als starkes öffentliches Zeichen für Kinderrechte, Menschenrechte und mehr Verantwortlichkeit innerhalb der Psychiatrie. Sie dankten den zahlreichen Freiwilligen, Unterstützern, Künstlern, Rednern und Spendern, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

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